Klatschmarsch und kräftige Helaus

Lustige Narren, pointierte Vorträge und schwungvolle Liedchen sorgen für prächtige Stimmung

MAINZ - Mit „Uiuiui“ starteten die Bewohner und Gäste zur traditionellen Fastnachtssitzung im Städtischen Altenheim. Als „Bänkelsänger“ unterhielten Guido Seitz und Thomas Gerster mit der Behauptung: „Der OB träumt vom Meenzer Tatort.“ Applaus honorierte ihren Auftritt, „Tatort“ war die Fassenacht im gut besuchten Saal. Der Chor des Altenheims „Uhu’s“ (Unter Hundert) drückte auf die Tube mit dem Lied: „Heut’ rocken wir den Tag, denn wir sind vom alten Schlag“, unter der Leitung von Winfried Späth und Maria Weil.

Moderator Josef Baroli hatte charmante An- und Absagen parat, gepaart mit treffenden Witzen. Komiteeter waren Eberhardt Kaddelbach und Karoline Thomas, die auch vom Petrus erzählte, wie er singt und trinkt an Fassenacht. Geschäftsführer Oliver Backhaus wünschte nach dem Einzug des Fanfarenzugs „Die Lerchen“ (Leitung: Reinhard Kaltenbach) einen schönen Nachmittag.

Die Zeremonienmeister-Damen Margit Paterno und Birgit Hollmann hatten viel zu tun bei illustren Aktiven. Hennes Diezinger begleitete die Veranstaltung mit seinem Akkordeon. „Wolle mer se ereu losse?“ galt Gaby Reichardt. Ihr hochmeenzerisch’ Gebabbel, ihre Vortragskunst „En Woiberg pflege is schon schwer“, wurde gebührend honoriert.

Kinderballett wirkt mit

Gott Jokus kennt keine Altersgrenze: Das wurde deutlich mit dem Kinderballett „Sweeties“ unter der Leitung von Maria Klein. Die „Klääne“ vier- bis fünfjährigen Balletteusen tanzten als Glockenblümchen in Tüllkleidchen ihr „Frühlingserwachen“, da blieb kein Auge trocken. Die abwechslungsreiche Veranstaltung lenkte vom Alltag ab. Das setzte Jochen Behrendt mit seinem Vortrag „Meenzer Altstadtadel“ fort.

Wer erinnerte sich nicht mehr an „Wäsch mit Persilduft?“ Mit Renate Kröller brachte er Lieder als „Altstadttramps“, musikalisch begleitet von Wilfried Kröller. Helau und Klatschmarsch für das Duo Pfarrerin Silke Bretschneider-Müller und Elisabeth Thiel zum Thema „Lust oder Frust?“ Lust auf mehr machte das Nachwuchsballett der Finther Freiherrn und Freifrauen (Leitung Laura Popp).

Dass er Helau-Rufe übt, beteuerte Kinderprinz Benjamin I. mit Zugente Christa. Und der Weck-Worsch-Woi-Orden versicherte: „De Ofe is noch lang nit aus“.     (AZ 06.02.2016)

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