WFB und Mainzer Altenheim schließen Dreijahresvertrag über Wäschepflege ab

Am Dienstag, den 02.08.2016, unterzeichneten Michael Huber, Geschäftsführer der WFB gGmbH und Oliver Backhaus, Geschäftsführer der Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH, einen Dienstleitungsvertrag über drei Jahre . Beschäftigte der WFB versorgen die Senior/innen dann seit mehr als 15 Jahren mit frischer Wäsche.

Arbeitsplätze gesichert

Mit einem jährlichen Umsatz von circa 230.000 Euro ist das Altenheim der größte Kunde der WFB-Wäscherei, die insgesamt einen Tagesausstoß von 1,2 Tonnen Wäsche hat. Zurzeit sind in der mit modernster Technik ausgestatteten Wäscherei in Nieder-Olm 27 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Weitere fünf arbeiten direkt im Mainzer Altenwohnheim. Die Wäschestücke werden nicht nur professionell gereinigt, sondern auch individuell für die Bewohner/innen sortiert und schrankfertig zusammengelegt.

Kurt Merkator, Sozialdezernent der Stadt Mainz, freut sich über die weitergehende Kooperation. „Trotz der teils besseren Preise auf dem freien Markt, konnten wir am Ende eine Regelung finden, die erfreulicherweise zur Fortführung des Dienstleistungsvertrages führt.“ Auch Michael Huber betont, dass der Dreijahresvertrag mehrere Facetten in sich birgt. „Mit insgesamt knapp 700.000 Euro Umsatz gibt uns die Fortsetzung der Zusammenarbeit in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der WFB Stabilität und den Beschäftigten gesicherte Arbeitsplätze. Mit der Arbeit der Menschen mit Behinderung in den Außenarbeitsgruppen schwingt zudem eine politische Botschaft mit.“ So erfahren sie im ersten Arbeitsmarkt Wertschätzung und bringen ihre Persönlichkeitsentwicklung voran. Oliver Backhaus unterstreicht die Qualität der Arbeit mit ihren vielschichtigen Anforderungen, insbesondere bei der manuellen Sortierung der Kleidungs- und Wäschestücke. Diese wie auch die räumliche Nähe zu Nieder-Olm und vor allem der persönliche Bezug durch seine 20-jährige Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung gaben den Ausschlag für die Vertragsverlängerung. „Ich freue mich, wenn sich dadurch auch andere Unternehmen berufen fühlen, ihr soziales Engagement für Menschen mit Behinderung einzubringen.“

Beate Weber-Müller, Standortleiterin Nieder-Olm, sagt, „unsere Beschäftigten sind mit viel Herzblut bei der Sache. Bei Problemen wird alles zur Lösungsfindung getan. Es ist über die Jahre einfach eine besondere Verbindung gewachsen.“

Der neue Vertrag tritt zum 01.01.2017 in Kraft und folgt auf den dann auslaufenden bisherigen Fünfjahresvertrag.

 

 

 

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