Historie

Die Geschichte unseres Mainzer Altenheims ist in einer langen Historie begründet.

Hospitäler, Armenhäuser und ähnliche Einrichtungen gibt es schon seit dem Mittelalter in Mainz. Zu Ihnen zählte das Heilig-Geist-Hospital und das St.-Rochus-Hospital. Sie wurden durch mildtätige und kirchliche Stiftungen finanziert.

 

1798

Nach der französischen Revolution werden diese Stiftungen einer Hospizienkommission unterstellt, die noch heute als städtischer Verwaltungsausschuss besetzt ist und die „Bürgerlichen Hospizien“ in Mainz verwaltet.

1847

Die Stadt Mainz erwirbt sich durch den Hospizienfond das frühere Jesuitennoviziat, welches als „Invalidenhaus“ genutzt wird. 264 „Invaliden“ ziehen vom St.-Rochus-Hospital in das neu erworbene Anwesen, das Invalidenhaus.

1855

Die innere Verwaltung und Betreuung der „Invaliden“ wird von katholischen Schwestern aus dem Orden der Vinzentinerinnen übernommen. Sie betreuen auch das Mädchenwaisenhaus, das im benachbarten Knebel´schen Hof eingerichtet ist.

1936

Der Knebel´scher Hof wird dem Invalidenhaus angegliedert. Das Gebäude dient als Wohnraum für die Ordensschwestern.

1942

Luftangriffe zerstören das gesamte Invalidenhaus einschließlich dem Knebel´schen Hof und der St.-Josephs-Kapelle bis auf ein paar Grundmauern.

1951

Die restlichen Außenmauern des zerstörten Invalidenhauses werden mit Ausnahme der kunsthistorisch wertvollen Teile der St.-Josephs-Kapelle und des Knebel´schen Hofes abgerissen.

10.07.1952

Der Stadtrat beschließt den Neubau eines Altenheimes an dem Ort des zerstörten Invalidenhauses.

06.01.1956

Das Mainzer Altenheim wird durch den Oberbürgermeister Franz Stein seiner Bestimmung übergeben. Vinzentinerinnen übernehmen die innere Verwaltung. Der Knebel´sche Hof sowie die St.-Josephs-Kapelle sind weitestgehend naturgetreu restauriert.

1978

Vinzentinerinnen stellen ihre Tätigkeit aufgrund von Nachwuchsmangel ein. Die Verwaltung und Betreuung wird von städtischen MitarbeiterInnen und Pflegepersonal übernommen.

07.11.1984

Umbau des Knebel´schen Hofes in eine Allgemeinstation mit 27 Heimplätzen. Nach Abzug der Vinzentinerinnen 1978 wurde der Knebel´sche Hof als Personalwohnheim und Gästehaus genutz.

12.03.1986

Offizielle Eröffnung des umgebauten Knebel´schen Hofes.

1986 – 1991

Verschiedene Modernisierungsarbeiten im Haupthaus des Altenheimes (im Ostflügel werden aus drei Zimmern zwei Zimmer mit verbindenden Nassbereich gemacht. Im Hochhaus wird jedes Zimmer mit einem Nassbereich ausgestattet). Die Anzahl der Betten im Altenheim reduziert sich in der Folge von 500 auf 280.

01.07.1993

Mainzer Altenheim mit seinen drei angeschlossenen Wohnheimen wird umgewandelt in eine gemeinnützige GmbH. Neue Bezeichnung: Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH.

06.10.1997

Baustart des ersten Teilabschnittes der Generalsanierung, dem Gartenbau.

09.10.1998

Einweihung des sanierten Gartenbaus.

1998

Beginn der Generalsanierung. Umzug von 102 Bewohnern.

2001

Einweihung des Krankenflügels (1. Bauabschnitt).

2002

Einweihung des Ostflügels und Handwerkerbaues (2. Bauabschnitt).

2005

Bezug des Hochhauses (3. Bauabschnitt). Inbetriebnahme der neuen Küche, Eröffnung des neuen Speisesaales, Bezug der Verwaltung und Therapieräume des Mainzer Altenheimes in der 1. Etage.

2005

Wegfall des angeschlossenen Wohnheimes „Franz-Stein-Haus“.

2006

Einweihung des Hühnergeheges.

2006

Beginn der Sanierungsarbeiten in der St. Joseps-Kapelle.

2007

Einweihung der Kräuterspirale im hinteren Gartenbereich.

2008

Wegfall des angeschlossenen Wohnheimes „Weifert-Janz-Haus“.

2008

Beendigung der Sanierungsarbeiten in der St. Joseps-Kapelle. Einweihung der Kapelle und Aufstellung des barocken Mönchhofaltars.

2012

Wegfall des angeschlossenen Wohnheimes „Haus am Römerberg“.

2013

Einweihung eines Hochbeetes im hinteren Gartenbereich.

Informationen zur Aufnahme

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen zur Aufnahme.

Informationen zur Aufnahme

Download Formulare

Alle Formulare zur Aufnahme finden Sie hier.

Informationen zur Aufnahme

Kosten

Hier finden Sie unsere aktuellen Entgeldsätze.